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11.07.2018 18:24

Schwarzwald will Urlaub im Dorf unterstützen

(mr) Im Schwarzwald sollen Kleinvermieter unterstützt und dörfliche Strukturen besser in Wert gesetzt werden. Die Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) will mit ihrem Projekt „NaDU – Natürlicher Dorfurlaub“ dazu beitragen, dass Dörfer und Ortsteile im ländlichen Raum als attraktive Lebensräume erhalten sowie soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte vor Ort mobilisiert werden. Gefördert wird das Projekt durch eine Sonderzuwendung des auch für Tourismus zuständigen Ministeriums der Justiz und für Europa Baden-Württemberg. Die Mittel gehen zurück auf eine Initiative der CDU-Landtagsfraktion im Zuge der Planaufstellung zum Doppelhaushalt 2018/2019. Im Mittelpunkt von „NaDU“ stehen Dörfer mit kleinteiligen Anbieterstrukturen bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern, Pensionen, Bauernhöfen, Gästehäusern und Gasthöfen, schwarzwaldtypischen Gastronomiebetrieben sowie regionalen Erzeugern.

Bei der Jahrestagung der STG am 11. Juli 2018 in Lahr wurden die 21 teilnehmenden Orte und Ortsteile benannt (Folgeseite). Ausgewählt wurden sie durch einen Projektbeirat aus Vertretern der Landkreise, der Naturparke, der Regierungspräsidien, des Ministeriums, von LEADER sowie von Gemeinden und Kleinvermietern.

Tourismusminister Guido Wolf würdigte das Projekt als „beispielgebenden Ansatz für eine nachhaltige Tourismus- und Regionalentwicklung“. Minister Wolf: „Der Tourismus ist für unser Land und für die Region einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige. Mit NaDu können weitere nachhaltige Urlaubsangebote geschaffen werden, von denen Gäste und Einwohner profitieren. Das Projekt ist somit auch hervorragend geeignet, weitere Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und regionale Strukturen zu sichern.“

Patrick Rapp ermunterte als Sprecher des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion die teilnehmenden Kommunen, sich auch in der Umsetzungsphase 2019/2020 aktiv einzubringen: „Für nur 1000 Euro Einsatz pro Jahr erhalten die Gemeinden Hilfestellung bei der Umsetzung des Projektes und profitieren von der gemeinsamen Vermarktung.“ Die ausgewählten Dörfer bekommen zunächst eine ausführliche Vor-Ort-Beratung durch die „FUTOUR Tourismus- und Regionalberatung“, eine moderierte Auftaktveranstaltung sowie Beratungs- und Informationsveranstaltungen für Kleinvermieter. STG-Geschäftsführer Hansjörg Mair: „Wir wollen Gemeinden, tourismusrelevante Betriebe sowie die Kleinvermieter in die Lage versetzen, ein hochwertiges, marktgerechtes und regionaltypisches Angebot zu entwickeln. Davon profitieren Touristen und Einwohner.“

Informationen zu den Projektorten und zum Projektfortschritt: Heide Glasstetter, Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle Pforzheim, Tel. 07231.14738-16, glasstetter@schwarzwald-tourismus.info.

Teilnehmende Orte

Von den 321 Kommunen in der Ferienregion Schwarzwald haben 43 die Ausschreibungsunterlagen angefordert. Auf der Grundlage der zurückgesandten Bewerbungsunterlagen wurden vom Projektbeirat 21 Orte und Ortsteile für die Umsetzungsphase ausgewählt. Sie decken beispielhaft unterschiedliche Kleinvermieter- und Dorf-Strukturen ab. Bad Bellingen, OT Bamlach Landkreis Lörrach Bräunlingen, OT Unterbränd Schwarzwald-Baar-Kreis Enzklösterle Landkreis Calw Forbach Landkreis Rastatt Fröhnd Landkreis Lörrach Herrischried und Rickenbach Landkreis Waldshut Kappelrodeck-Waldulm Ortenaukreis Loßburg Landkreis Freudenstadt Mühlenbach Ortenaukreis Nordrach Ortenaukreis Oberharmersbach Ortenaukreis Ottenhöfen Ortenaukreis Sasbachwalden Ortenaukreis Schonach Schwarzwald-Baar-Kreis Schönwald Schwarzwald-Baar-Kreis Seebach Ortenaukreis Seewald Landkreis Freudenstadt Simonswald Landkreis Emmendingen Unterkirnach Schwarzwald-Baar-Kreis Wieden Landkreis Lörrach Zell a.H.; OT Unterharmersbach Ortenaukreis

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