02.02.2022 11:04

Festnahme nach Einbruch

(Freiburg) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 01.02.2022 auf 02.02.2022 scheiterte ein Täter gleich zweimal bei der Ausführung seiner ...

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 01.02.2022 auf 02.02.2022 scheiterte ein
Täter gleich zweimal bei der Ausführung seiner Taten.

Am 01.02.2022, gegen 21:00 Uhr meldete sich ein Passant persönlich auf der Wache
des Polizeireviers Freiburg-Nord und gab an, dass man Probleme mit einem Mann
habe, der sich in der Nähe des Schwarzen Klosters aufhalte und dort auffällig
verhalte. Da der Anzeigeerstatter nur sehr wenig deutsche Sprachkenntnisse
hatte, war der geschilderte Sachverhalt zunächst unklar.

Eine Streife, die den Hinweisgeber begleitete, stellte vor Ort fest, dass ein 43
- jähriger Mann mit einem großen Register einschlägiger Vorstrafen gerade die
Corona-Teststation vor dem Schwarzen Kloster aufgebrochen hatte. Er hatte in der
Station bereits Tatgut zurechtgelegt und konnte noch bei der Tatausführung
vorläufig festgenommen werden.

Nachdem die ersten Maßnahmen zur Sachbearbeitung getroffen worden waren, wurde
der Mann nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft auf
Freien Fuß entlassen.

Gegen 00:25 Uhr am 02.02.2022 meldete der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes,
welcher mehrere Parkhäuser überwacht, über Notruf an die Polizei, dass gerade
ein Täter am Werk sei einen Kassenautomaten der Konzerthausgarage unter der
Stadtbahnbrücke aufzubrechen.

Sofort wurden Kräfte mehrerer Dienststellen aus dem Innenstadtbereich
herangezogen. Diese staunten nicht schlecht als sie wenige Minuten später vor
Ort eintrafen. Es war der erst wenige Stunden zuvor entlassene Täter, welcher
nun "gut ausgerüstet" erneut am Werk war.

Er hatte neben dem Kassenautomaten einen Bürocontainer einer Baustelle
aufgebrochen, sich danach mit Schubkarre, Hebelwerkzeug, aber auch einem
hochwertigen Trennschleifer "versorgt" und hatte bereits einen der
Kassenautomaten des Parkhauses geöffnet. Tatsächlich trug er sogar eine dort
entwendete Warnweste. Bislang konnte allerdings nicht ermittelt werden ob seine
Berufsgenossenschaft ihm entsprechende Arbeitskleidung vorschrieb.

Ihm wurde abermals die Festnahme und seine Vorhaben - nun für diese Nacht
endgültig - für erfolglos erklärt. Denn dieses Mal begründete der
Bereitschaftsdienst des Staatsanwaltes ihn am folgenden Nachmittag dem
Haftrichter vorführen lassen zu wollen.

Er wurde auf das Polizeirevier Freiburg-Nord verbracht und diese Tatserie damit
aktiv beendet.

Derzeit laufen weitere Ermittlungen.

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