04.02.2020 13:30

Wenig Einsätze nach Sturm

(Karlsruhe) Offenbar ohne größere Schäden kam der Stadt- und Landkreis Karlsruhe bei dem Sturmtief in der Nacht zum Dienstag davon.

Hauptsächlich
umgestürzte Bäume, heruntergefallene Äste und verwehte Bauzäune beschäftigten
die Feuerwehren und die Polizei in der Region in der Zeit zwischen 01.00 Uhr und
06.30 Uhr bei insgesamt knapp 20 bekannt gewordenen sturmbedingten Ereignissen.
In der Hauptsache handelte es sich um Gefahrenstellen, die durch Hindernisse auf
Fahrbahnen sowohl im nördlichen wie auch im südlichen Landkreis und in der Stadt
Karlsruhe gemeldet worden sind.

Nennenswert sind zwei Ereignisse, die zu längeren Verkehrsbehinderungen führten:
Gegen 01.25 Uhr stürzte am Karlsruher Adenauerring bei der Einmündung der
Theodor-Heuss-Allee ein entwurzelter Baum um und riss eine Straßenleuchte ab.
Bis gegen 02.20 Uhr waren die Berufsfeuerwehr Karlsruhe und die Stadtwerke dort
mit Arbeiten beschäftigt.

An der Autobahnabfahrt Karlsdorf-Neuthard musste gegen 01.50 Uhr für die Dauer
einer Stunde der in Richtung Graben-Neudorf führende Abfahrtsast gesperrt
werden. Dort war ein etwa zehn Meter hoher Baum aufgrund starker Sturmböen
umgestürzt. Beidseits wurden die Leitplanken beschädigt und die Feuerwehr aus
Bruchsal war mit insgesamt zehn Einsatzkräften zur Schadensbehebung vor Ort.

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