05.03.2020 12:34

Abschied und Ehrung im Landratsamt

(Waldshut-Tiengen) Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Landratsamt Waldshut hatte Landrat Martin Kistler sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Dienst des Landkreises Waldshut zu verabschieden. Darüber hinaus war es ihm eine Freude, einige weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre 40-jährige sowie 25-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst zu ehren und ihnen für ihren Einsatz danken zu können.

Wolfgang Steier tritt nach seiner 45-jährigen Tätigkeit im öffentlichen Dienst in den wohlverdienten Ruhestand. Über 25 Jahre betreute Steier das Forstrevier Mutterslehen im Forstbezirk Nord des ehemaligen Forstamts St. Blasien. Zuvor war er nach seinem Studium an der Fachhochschule Rottenburg im Jahr 1977 an verschiedenen Forstämtern der Forstdirektion Stuttgart und Freiburg tätig.

Auch Brigitte Baron konnte in den Ruhestand verabschiedet werden. Seit 2008 war sie mit großem Einsatz und Engagement als betreuende Hilfskraft an der Wutachschule in Tiengen tätig. Die gelernte Pflegehelferin war schwerpunktmäßig für die pädagogische Förderung von Kleinkindern sowie Schülerinnen und Schülern mit Schwerstmehrfachbehinderungen zuständig.

Ebenfalls wurde Bärbel Götz in den Ruhestand versetzt. Sie war seit 2009 im Sekretariat des Amts für Kultur, Archivwesen und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Neben den üblichen Sekretariatsarbeiten wie Schriftverkehr, Schreib- und Telefondienst war sie ebenfalls für Vorgänge aus den Bereichen Kultur und Medien zuständig.

Darüber hinaus konnte Landrat Martin Kistler Doris Künze aus dem Dienst des Landkreises verabschieden. Sie trat vor 25 Jahren in den Dienst des Landkreises Waldshut ein und war von Beginn im Kreismedienzentrum in der Außenstelle in Bad Säckingen als Verwaltungsangestellte tätig. Nach Auflösung der Außenstelle wechselte sie 2017 an den Standort Waldshut.

Im Jahr 2003 trat Wilfried Könnecker als Kommunaler Suchtbeauftragter in den Dienst des Landkreises ein. Könnecker führte seither Resilienz fördernde Angebote in Kindertageseinrichtungen, suchtvorbeugende Grundschulprojekte sowie vom Sozialministerium geförderte Projekte und Fachtagungen im Landkreis ein. Landrat Kistler dankte ihm für seine Bereitschaft, bis zur Einarbeitung des Nachfolgers noch geringfügig beschäftigt für den Landkreis tätig zu sein.

Karl-Heinz Lakomek tritt nach über 25 Jahren im öffentlichen Dienst in den Ruhestand. Bevor er ab dem Jahr 2015 als Vollstreckungsbeamter im Außendienst des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft tätig war, war er als Kundenberater Inkasso bei den Stadtwerken Waldshut-Tiengen sowie als Vollstreckungsbeamter im Außendienst im Bereich Beitreibung für das Amt für Finanz- und Vermögensverwaltung zuständig.

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum können Ulrike Fischer, Joachim Schaller, Cornel Hirth und Harald Gerlach feiern.

Ulrike Fischer hat ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Landratsamt im Jahr 1979 begonnen. Nach ihrer Tätigkeit bei der Kreiskasse wechselte sie 1989 als Sachbearbeiterin in die Bereiche Asyl und Schwerbehindertenrecht in das Amt für Soziale Hilfen, Behinderten- und Altenhilfe.

Joachim Schaller ging nach dem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl im Jahr 1986 zur Landespolizeidirektion nach Karlsruhe. Im Jahr 1992 wechselte er als Sachbearbeiter in den Bereich Asyl/Aussiedler in das Amt für Soziale Hilfen, Behinderten- und Altenhilfe. Ab 1995 war er dort als Sachgebietsleiter „Wohngeld/BaföG/Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz“ und ab dem Jahr 2007 im Bereich „Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt“ tätig.

Cornel Hirth hat im Jahr 1979 die Ausbildung zum Archivar des gehobenen Dienstes an der Fachhochschule für Archivwesen in Marburg begonnen und später die praktische Ausbildung beim Hauptstaatsarchiv in Stuttgart absolviert. Hirth wurde im Jahr 1983 in das Staatsarchiv nach Freiburg versetzt. Seit 1991 ist er als Kreisarchivar für die Aufbewahrung von Dokumenten, Büchern und Akten des Landkreises verantwortlich.

Harald Gerlach war nach seiner Ausbildung bei der Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen ab 1978 beim Polizeikommissariat in Waldshut-Tiengen tätig. Tätigkeiten beim Studentenwerk sowie dem Landesamt für Wiedergutmachung in Stuttgart folgten. 1990 übernahm er die Leitung des Übergangswohnheims der Gemeinschaftsunterkunft Stieg bis er 2007 zum Straßenverkehrsamt in die Zulassungsstelle wechselte. Seit 2009 hat er seinen Dienst bei der Grünkompostierungsanlage Küssaberg-Ettikon aufgenommen.

Auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst kann Claudia Stahl zurückblicken. Nach ihrem Studium zur Sozialpädagogin an der Berufsakademie in Villingen-Schwenningen war sie zunächst als Mitarbeiterin in der Abteilung Spezialsozialdienst im Bereich Pflegekinderdienst und Adoptionsvermittlung tätig, bis sie im Jahr 2007 deren Leitung übernahm.

Im Kreise der zuständigen Dezernenten und Amtsleiter dankte Landrat Kistler den verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die über viele Jahre hinweg treu geleistete Arbeit. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den wohlverdienten Ruhestand treten, wünschte der Landrat alles Gute für einen aktiven neuen Lebensabschnitt und vor allen Dingen eine stabile und nachhaltige Gesundheit.

In die Reihe der Gratulanten reihte sich auch die Personalratsvorsitzende des Landratsamtes, Marietta Heyn, ein und überbrachte den langjährigen Mitarbeitern die Glückwünsche des Personalrates.

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