06.03.2021 09:03

Mobile Schadstoffsammlung für Privathaushalte

(Hüfingen/Villingen-Schwenningen) Die erste von jährlich zwei Schadstoffsammlungen für private Haushalte findet vom 9. bis 27. März statt. Insgesamt fährt das ...

Die erste von jährlich zwei Schadstoffsammlungen für private Haushalte findet vom 9. bis 27. März statt. Insgesamt fährt das Schadstoffmobil 71 Sammelstellen in den Gemeinden an. Außerdem ist das Schadstoffmobil von April bis 15. November regelmäßig jeden Freitag in der Zeit von 15 bis 17.30 Uhr fest stationiert: In ungeraden Kalenderwochen an der Kompostanlage Hüfingen und an geraden Kalenderwochen auf dem Parkplatz im Friedengrund in Villingen. Welche Schadstoffe konkret abgegeben werden können ist im Abfall- ABC zu finden. Die Termine und Uhrzeiten für die einzelnen Standorte der mobilen Sammlung stehen in den Abfallkalendern des Landkreises und im Internet unter www.abfall.Lrasbk.de. Dort ist auch das Abfall-ABC abrufbar, welches auch in Papierform beim Amt für Abfallwirtschaft angefordert werden kann.



Das Amt für Abfallwirtschaft weist ausdrücklich darauf hin, dass die Schadstoffsammlungen im Hinblick auf den Corona-Infektionsschutz nur durchgeführt werden können, wenn die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske eingehalten wird und die Abgabe diszipliniert und geregelt abläuft.



Wie viele Schadstoffe im täglichen Leben anfallen, zeigt das Ergebnis der Schadstoffsammlungen der vergangenen Jahre. Dabei wurden im Landkreis ca. 100.000 Kilogramm pro Jahr Sondermüll eingesammelt.



Was gehört alles zur Schadstoffsammlung? Angenommen werden ausschließlich Schadstoffe aus privaten Haushalten wie Batterien, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel sowie flüssige Farben und Lacke. Leim- und Klebemittel, Lösungs- und Reinigungsmittel, Säuren, Laugen, Holzschutz- und Abbeizmittel, Chemikalien, Spraydosen, Bauschaumdosen, Haushaltsreiniger und Feuerlöscher können auch abgegeben werden. Kurzum also alle umwelt- oder gesundheitsgefährdenden, insbesondere flüssigen Stoffe. Solche Abfälle gehören weder in den Hausmüll, noch in das Abwasser oder gar in die freie Natur.



Altmedikamente aus der Hausapotheke gehören in die Restmülltonne – sicher verpackt, damit sie nicht in falsche Hände gelangen können. Einige Apotheken betreiben ein eigenes Rücknahmesystem für Altmedikamente. Auch feste Farb- und Lackreste können umweltgerecht und kostengünstig als Restmüll entsorgt werden, wenn sie komplett ausgehärtet sind.



Ausgediente Haushaltsbatterien oder Akkus können direkt bei den Verkaufsstellen kostenlos abgegeben werden. Sie werden aber auch bei den Wertstoffhöfen und Recyclingzentren angenommen. Ausgediente Autobatterien können ebenfalls direkt beim Handel abgegeben werden.



Altöle werden nicht angenommen! Alle Verkaufsstellen für Motorenöl sind verpflichtet, beim Kauf die gleiche Menge verbrauchten Öls zurückzunehmen. Wer noch Restbestände an Öl hat, die nicht im Handel gegen neues Öl „getauscht“ werden können, muss diese bei einer privaten Entsorgungsfirma gegen Entgelt entsorgen.



Für die Schadstoffsammlung besteht eine Mengenbegrenzung von 20 Kilogramm oder 20 Liter je privatem Haushalt. Darüber hinaus werden noch maximal 2 Autobatterien, 10 Leuchtstoffröhren (Energiesparlampen) und 2 Feuerlöscher angenommen.



Die Sonderabfälle müssen aus Sicherheitsgründen dem Personal persönlich am Sammelfahrzeug übergeben werden. Das Abstellen von Schadstoffen an der Sammelstelle ist verboten, denn es gefährdet nicht nur die Umwelt, sondern insbesondere auch Kinder, die aus Neugier gerne abgestellte Behälter untersuchen.



Soweit möglich, sollten die Schadstoffe in ihrer ursprünglichen Verpackung abgegeben werden. Ansonsten Behälter gut beschriftet, gut verschlossen und von außen sauber abgeben. Das erleichtert die Zuordnung und vermeidet unnötige Wartezeiten.



Vorsicht: Reste von Chemikalien dürfen nie zusammengeschüttet werden, da es zu gefährlichen Reaktionen kommen kann!



Weitere Auskünfte sind über das Service-Telefon des Amtes für Abfallwirtschaft 07721/913-7555 erhältlich.

Wertstoffhöfe im Landkreis und Recyclingzentrum Schonach bald wieder länger geöffnet

Ab 15. März gelten wieder die erweiterten Öffnungszeiten. Die Wertstoffhöfe haben dann wieder mittwochs von 17 Uhr bis 19 Uhr offen. Samstags öffnen die Wertstoffhöfe eine ganze Stunde früher, also bereits um 9 Uhr, und schließen um 13 Uhr.



Das Recyclingzentrum in Schonach hat ebenfalls ab dem 15. März wieder jeden Mittwoch von 16 Uhr bis 19 Uhr offen. Samstags ist wie gewohnt von 9 bis 14 Uhr geöffnet.



Die erweiterten Öffnungszeiten gelten bis einschließlich Oktober.



Für die Recyclingzentren in den größeren Städten des Landkreises bleiben die Öffnungszeiten das ganze Jahr über unverändert.

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