08.10.2019 17:25

Stadt macht Zukunftsorte sichtbar

(Karlsruhe) Karlsruhe ist sowohl Technologiezentrum am Oberrhein als auch ein starker Messe-, Kongress- und Tourismusstandort. Mit dem IQ-Korridorthema "Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt" fördert die Stadt über ausgewählte Leitprojekte und eine effiziente Verzahnung von Politik, Verwaltung, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft diese Stärken und legt aktiv die Grundlagen für weitere Erfolgsgeschichten.

Begleitend dazu wurde das neue Signet "Ort der Möglichkeiten" entwickelt, das diese Orte und Maßnahmen künftig im Stadtbild auch deutlich sichtbarer werden lässt. Erstmals wird dieses bei der "Bunten Nacht der Digitalisierung" am Freitag, 11. Oktober, zu sehen sein, die im Rahmen des Leitprojektes "karlsruhe.digital" dazu einlädt, den innovativen Standort Karlsruhe in all seinen Facetten zu erleben.

Dazu gehört ein starkes lokales Handwerk, ein renommierter Mittelstand, 25 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, über 43.000 Studierende an zehn Hochschulen, eine innovative und aktive Gründerszene und nicht zuletzt eines der führenden IT-Zentren in Deutschland. Damit sich Karlsruhe bewusster als "Ort der Möglichkeiten" mit großer Strahlkraft positionieren kann, baut die Stadt bürokratische Hürden ab und arbeitet innovativ und quervernetzt ("IQ-Arbeitsweise") daran, einen leistungs- und zukunftsfähigen Standort zu etablieren. Von der ersten Idee bis hin zur konkreten Umsetzung sollen Wirtschaft und Wissenschaft beste Grundlagen und optimale Unterstützung vorfinden, damit bestehende Potenziale bestmöglich genutzt und komplexe Projekte realisiert werden können.

Transparenz durch Kommunikation

Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz ist verantwortlich für den IQ-Korridor "Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt" und das neue Kommunikationsprojekt "Ort der Möglichkeiten". "Um vorhandene wie auch neu erstehende Zukunftsorte in den Blick zu rücken, haben wir das Signet 'Ort der Möglichkeiten' entwickelt, das fortan die vielen kleinen und großen Projekte der Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt Karlsruhe – Leuchttürme ebenso wie verborgene 'Hidden Champions" – im Stadtbild sichtbar macht. Vielen Menschen ist vielleicht noch nicht bekannt, welche Potenziale und Zukunftschancen in ihrer Stadt stecken – mit dem neuen Signet und den damit verbundenen Kommunikationsmaßnahmen wollen wir dies transparent machen", so die Erste Bürgermeisterin. Dazu werden vielerlei Maßnahmen und Aktionen geplant und durchgeführt. Klassische Mittel wie Banner, großformatige Plakate und Schaufenster-Beklebungen, die auf die Orte der Möglichkeiten hinweisen, gehören ebenso dazu wie eine ganzheitliche digitale Kommunikation auf allen Kanälen, digitale Infostelen und nützliche Give-Aways. Weitere Informationen zum Projekt finden sich ab Freitag, 11. Oktober, unter www.odm-ka.de.

Hintergrund:
Für den IQ-Korridor "Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt Karlsruhe" stehen derzeit fünf Leitprojekte, die für die Zukunftsfähigkeit der Stadt von zentraler Bedeutung sind, im Fokus: das Entwicklungsquartier Hauptbahnhof-Süd, der Ausbau des Kongressstandorts Karlsruhe, ein Aktionsprogramm zur Stärkung des lokalen Handwerks, die Entwicklung von Flächenpotenzialen für Wohn- und Gewerbebau sowie eine enge Verzahnung der Digitalisierung in Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft im Rahmen der Initiative "karlsruhe.digital".

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