09.06.2021 10:44

Tödliche Fahrt mit Brummi auf A 6

(Wiesloch) Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der A 6 in Fahrtrichtung Mannheim, zwischen der Anschlussstelle Walldorf/Wiesloch und ...

Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der A 6 in
Fahrtrichtung Mannheim, zwischen der Anschlussstelle Walldorf/Wiesloch und dem
Autobahnkreuz Walldorf ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 47-jähriger
Sattelzug-Fahrer tödliche Verletzungen erlitt. Der 47-Jährige war gegen 8.20 Uhr
auf der A 6 in Richtung Mannheim unterwegs. In Höhe des Autobahnparkplatzes
Bucheneck fuhr er am Stauende einem vor ihm bremsenden Sattelzug hinten auf und
schob diesen auf einen davor befindlichen Autotransporter. Ein weiterer
nachfolgender Pkw wurde durch Trümmerteile der beteiligten Sattelzüge
beschädigt.

Der 47-jährige Fahrer des Sattelzugs wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste
durch Feuerwehrkräfte aus dem Fahrzeug befreit werden. Er erlag jedoch noch an
der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Fahrer der beiden weiteren
Schwerfahrzeuge kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.

Zwei der Sattelzüge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.
Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Fahrbahn gereinigt werden.
Inwiefern Betriebsstoffe ins Erdreich gelangt waren und dieses abgetragen werden
muss, wird derzeit geprüft. Die Höhe des Sachschadens wird auf mindestens
200.000 Euro geschätzt.

Durch die Freiwillige Feuerwehr Wiesloch wurden die Maßnahmen der Polizei mit 25
Wehrleuten und sechs Fahrzeugen unterstützt. Die Rettungsdienste waren mit einem
Notarzt und drei Rettungswagen vor Ort. Ein angeforderter Rettungshubschrauber
wurde an der Unfallstelle nicht mehr benötigt und hob kurz nach der Landung
wieder ab.

Derzeit dauern die Maßnahmen der Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten an der
Unfallstelle noch an. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Mannheim ist nach wie vor
voll gesperrt. Der Verkehr wird weiterhin über den Parkplatz Bucheneck an der
Unfallstelle vorbeigeleitet. Aktuell staut sich der Verkehr an der Unfallstelle
auf bis zu 10 Kilometern Länge.

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