10.07.2026 12:09

Kraftstoffpreise im Überblick

(Baden-Baden/Karlsruhe/Pforzheim) Nachdem die Mineralölkonzerne bereits vor dem offiziellen Ende des Tankrabatts an der Preisschraube drehten und am 1. Juli die Preise für Benzin und Diesel weiter stiegen, müssen Autofahrerinnen und Autofahrer in der Region nun noch einmal tiefer in die Tasche greifen.

Wie der ADAC Nordbaden e.V. an diesem Freitagmorgen in seiner wöchentlichen Kraftstoffpreisuntersuchung festgestellt hat, stiegen die durchschnittlichen Preise für einen Liter Kraftstoff durchweg an. In Karlsruhe zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich zu letztem Freitag durchschnittlich fünf Cent mehr für Benzin und zehn Cent mehr für Diesel. In Baden-Baden lagen die Verteuerungen bei fünf Cent (Benzin) und acht Cent (Diesel), in Pforzheim bei vier Cent (Benzin) und sieben Cent (Diesel). In Baden-Baden kletterte der Durchschnittspreis für Super E10 an diesem Morgen wieder über die Marke von zwei Euro. Im Vergleich zum Vorwochentag legte der Preis für ein Barell der Nordseesorte Brent um vier US-Dollar zu und kostete 76,18 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung Euro war an diesem Morgen 1,1448 US-Dollar wert.



Der ADAC kritisiert das aktuelle Preisniveau an den Tankstellen deutlich. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent liegt momentan bei etwa 76 US-Dollar und damit in etwa im Bereich des Ölpreises kurz vor dem Ausbruch des Irankriegs Ende Februar. Damals, am 28. Februar 2026, kostete Super E10 deutschlandweit jedoch noch 1,789 Euro je Liter und damit rund 20 Cent weniger als zurzeit. Diesel ist ebenfalls um rund 20 Cent teurer, hier ist die Vergleichbarkeit aber schwieriger, da Diesel in großen Mengen unter anderem aus dem Nahen Osten nach Deutschland importiert werden muss. Die damit einhergehenden Unsicherheiten schlagen sich letztlich auch in den Tankstellenpreisen nieder.



Die Situation in der Region im Überblick

Die Einzelbetrachtung der Tankstellen in Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden ergab, dass die Preise für Benzin im Vergleich zum Vorwochentag durchweg teurer wurden: in der Fächerstadt zwischen drei und sechs Cent, in der Goldstadt zwischen einem und sechs Cent und in Baden-Baden zwischen fünf und sechs Cent. Der Durchschnittspreis für Super E10 lag in Karlsruhe bei 1,990 Euro, in Baden-Baden bei 2,021 Euro und in Pforzheim bei 1,994 Euro.



Die Dieselpreise wurden an Karlsruher Tankstellen gegenüber dem Vorwochentag um neun bis zwölf Cent angehoben. In Pforzheim lag die Spanne zwischen einem und zehn Cent, in Baden-Baden bei fünf bis elf Cent. Im Schnitt wurde Dieselkraftstoff in Karlsruhe für 1,992 Euro, in Baden-Baden für 1,969 Euro und in Pforzheim für 1,977 Euro angeboten.



Günstigster Zeitpunkt im Tagesverlauf nun am Vormittag

Zwischen der günstigsten und der teuersten Tankstelle lagen in Karlsruhe sieben Cent Unterschied bei Benzin und sechs Cent bei Diesel. In Pforzheim lag der Wert bei jeweils neun Cent. In Baden-Baden waren es vier Cent Preisdifferenz bei Benzin und sieben Cent bei Diesel. Wer im Tagesverlauf günstig tanken will, sollte nach Empfehlung des ADAC möglichst kurz vor 12 Uhr mittags zur Tankstelle fahren. Um 12 Uhr steigen die Preise stark an und fallen danach langsam wieder ab. Auch der Vergleich zwischen den Tankstationen hilft beim Sparen: Die Spritpreis-App „ADAC Drive“ informiert rund um die Uhr über die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland.



Hier die am Freitagmorgen ermittelten Höchst- und Tiefstpreise (an Marken- und Freien Tankstellen) für Super E10, Super E5 und Dieselkraftstoff:



Super E10 wurde in Karlsruhe für 1,959 Euro bis 2,029 Euro, in Baden-Baden für 1,999 Euro bis 2,039 Euro, in Pforzheim für 1,939 Euro bis 2,029 Euro angeboten.

Super E5 kostete in Karlsruhe 2,019 Euro bis 2,089 Euro, in Baden-Baden 2,059 Euro bis 2,099 Euro, in Pforzheim 1,999 Euro bis 2,089 Euro.

Diesel kostete in Karlsruhe 1,959 Euro bis 2,019 Euro, in Baden-Baden 1,939 Euro bis 2,009 Euro, in Pforzheim 1,909 Euro bis 1,999 Euro.

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