11.04.2022 11:49

Land fördert die Tourismusinfrastruktur im Regierungsbezirk

Mit seinem Tourismusinfrastrukturprogramm schafft das Land Baden-Württemberg einen Anreiz für Investitionen der Gemeinden in ihre touristische Infrastruktur. In diesem Jahr fließen rund 36 Prozent der landesweit zur Verfügung stehenden Mittel in den Regierungsbezirk Freiburg.

Wie die für den Tourismus zuständige Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut am Freitag bekannt gegeben hat, werden im Programmjahr 2022 neun Gemeinden bei der Verbesserung ihrer Tourismusinfrastruktur mit insgesamt rund 4,8 Millionen Euro unterstützt. Das sind die Gemeinden Bodmann-Ludwigshafen, Bad Dürrheim, Herrischried, Rottweil, Nordrach, Gaienhofen, Bad Bellingen, Feldberg und Titisee-Neustadt.

„Das Land nimmt dieses Jahr mit mehr als 13 Millionen Euro noch einmal mehr Geld in die Hand als im Vorjahr. Damit steht es den Kommunen gerade auch in schwieriger Zeit als verlässlicher Partner zur Seite. Das stärkt und ermutigt unsere attraktiven und leistungsstarken Tourismus-Destinationen, kraftvoll und zuversichtlich in die hoffentlich bald beginnende Zeit nach der Pandemie zu starten“, freut sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und betont: „Das gute Ergebnis für unseren Regierungsbezirk ist nur möglich, weil unsere Kommunen mit viel Engagement und Kreativität bei der Sache sind, um den Tourismus mit hoher Qualität, nachhaltig und mit neuen Ideen voranzubringen.“ Zu dem Erfolg beigetragen habe auch die sachkundige Mitwirkung des mit Touristikern und Gastronomen besetzten IHK-Tourismusbeirats im Regierungsbezirk.

Regierungspräsidentin Schäfer unterstreicht einen wichtigen Nebeneffekt der Förderung: „Die touristische Infrastruktur der Kommunen steht allen offen. Mit den geförderten Investitionen stärken wir nicht nur den Tourismus in unserer Region, sondern auch ein lebenswertes, attraktives Umfeld für die einheimische Bevölkerung.“



Landesweit werden in diesem Jahr 29 Projekte mit insgesamt 13,32 Millionen Euro gefördert.

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