12.05.2020 08:52

Abwasserkonzept für Umbau der Rastplätze an A 8 liegt vor

(Pforzheim) Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant an der A 8 bei Pforzheim den Umbau der bestehenden Rastplätze mit Sanitäranlagen (PWC-Anlagen) „Am Kämpfelbach“ (Nord) und „Am Waisenrain“ (Süd) zu den Tank- und Rastanlagen „Kämpfelbach Nord“ und „Kämpfelbach Süd“.

Im Zuge dessen muss auch das Abwassersystem neu geordnet werden, da das derzeit installierte Entwässerungssystem über Pumpwerke und Druckleitungen störanfällig und für die künftige Anwendung nicht ausreichend dimensioniert ist.

Es wurde daher geprüft, wie das Schmutzwasser der beiden Tank- und Rastanlagen künftig am besten in die Kanalisation eingeleitet werden kann. Die nun gewählte Lösung basiert auf dem Vorschlag des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Pforzheim und sieht vor, die täglich anfallende Schmutzwasserfracht der beiden Tank- und Rastanlagen über ein Pumpwerk am Waisenrainweg und eine Druckleitung entlang der Königsbacher Landstraße nach Süden zu einem Übergabepunkt in die Stadtentwässerung zu führen. Dabei werden die Druckleitung und die Pumpanlage durch den Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim errichtet. Der Bund beteiligt sich mit circa 2,1 Millionen Euro an den Kosten für den Bau des Pumpwerkes und der Druckleitung, was rund zwei Drittel der Gesamtkosten ausmacht. Die verbleibenden Kosten sind von der Stadt Pforzheim zu tragen.



Nachdem die Zustimmung des Bundes vorliegt, können nun die genauen Abstimmungen zwischen dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim erfolgen. Vor Umsetzung der Maßnahme ist außerdem noch der Gemeinderatsbeschluss der Stadt Pforzheim erforderlich.





Hintergrundinformation zu der Maßnahme „A 8 - Umbau der PWC-Anlage Kämpfelbach zur Tank- und Rastanlage Kämpfelbach“

Ziele der Umbaumaßnahme sind die Schaffung von zusätzlichem Parkraum, ein verkehrssicheres, modernes und geordnetes Rasten sowie die Sicherung des Status Quo im übergeordneten Tankstellennetz. Die Kosten des Umbaus der PWC-Anlage zur Tank- und Rastanlage belaufen sich auf circa 19,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Der Baubeginn ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

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