14.07.2020 13:47

Neues Konzept der Kfz-Zulassungsstelle

(Donaueschingen/Villingen-Schwenningen) Die Kfz-Zulassungsstelle des Landratsamtes bietet ab Montag, 20. Juli wieder ohne vorherige Terminvereinbarung ihren Service an.

Mit dem Beginn der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, war es seit März dieses Jahres nur mit einem zuvor vereinbarten Termin möglich, sein Fahrzeug zuzulassen. Dadurch kam es zu langen Wartezeiten bei der Terminreservierung. Um diese nun zu entzerren und dennoch die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, hat die Zulassungsstelle ein Konzept entwickelt.

Ab Montag, 20. Juli steht für Montag bis Freitag ein Kontingent von Wartemarken zur Verfügung, die nach dem „Windhund-Prinzip“ ausgeteilt werden. Nur mit einer Wartemarke ist der Zugang zur Zulassungsstelle möglich. Für die Zulassungsstelle in Villingen werden dies täglich 200 bis 250, für die Zulassungsstelle in Donaueschingen zirka 150 Zugangsberechtigungen sein. Kunden mit Wartemarken müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen.

Bestehende Terminreservierungen von Privatkunden, die über die Online-Terminvergabe für den jeweiligen Tag einen Termin reserviert haben, bleiben bestehen und werden zu diesem Termin auch bearbeitet. Privatkunden, die lediglich eine Abmeldung vornehmen wollen, brauchen bei der Zulassungsstelle in VS-Villingen keine Zugangsberechtigung, da es einen separaten Schalter dafür gibt. In Donaueschingen ist die Zugangsberechtigung allerdings auch hierfür erforderlich.

Für Autohäuser wird in diesem Zeitraum die Zahl der Zulassungsvorgänge auf fünf pro Tag begrenzt. Diese werden auch direkt bearbeitet. „Wir gehen davon aus, dass diese Anzahl im Durchschnitt ausreichen müsste“, erklärt Frank Fetzer, Leiter des Straßenverkehrsamtes. Für die weiteren Gewerbetreibenden gelten dann wieder die gleichen Regelungen wie für Privatkunden.

„Wir haben durchschnittlich pro Tag rund 350 Zulassungsvorgänge zu bearbeiten. Mit den Wartemarken, den Terminkunden und den Abmeldevorgängen erhöhen wir das Tagespensum deutlich. Klar ist uns, dass wir mit diesem Konzept ein Experiment wagen. Wir hoffen allerdings, dass die Wartezeiten für Online-Terminreservierungen dadurch deutlich verkürzt werden“, so Frank Fetzer.

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