17.01.2022 13:03

Bergwacht eilt zu über 70 Einsätzen

Die Bergwacht Schwarzwald erlebte ihr einsatzreichstes Wochenende dieser Wintersaison mit weit über 70 Einsätzen im gesamten Schwarzwald.

So ein Wochenende erleben auch erfahrene Bergretterinnen und -retter selten: Bei mehr als 70 Einsätzen jagte eine Alarmierung die nächste und auch Paralleleinsätze waren keine Seltenheit. Skisportunfälle auf den Pisten und Loipen, Verletzungen durch Stürze mit dem Schlitten oder beim Wandern auf vereisten Wegen führten im gesamten Schwarzwald von Karlsruhe bis zum Hochschwarzwald zum Dauereinsatz für die Dienstmannschaften. Allein im Nordschwarzwald wurden über 25 Einsätze gezählt, darunter auch die Rettung eines im Eis eingebrochenen Kindes bei Obertal. Am Kandel war schnelles Handeln gefragt um eine Patientin mit schweren Schnittverletzungen am Schlittenlift Kaibeloch noch vor Einbruch der Dunkelheit zum Rettungshubschrauber transportieren zu können. Auf dem Notschrei, wo allein 16 Einsätze Samstag und Sonntag stattfanden, wurden am Sonntag kurzerhand zwei Krankentransportwagen vom Deutschen Roten Kreuz bzw. den Maltesern stationiert, um Patiententransporte zeitnah anbieten zu können. Auch die Mannschaften der DRF-Luftrettung und die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega waren an mehreren Orten im Einsatz, um die Patientinnen aus dem unwegsamen Gelände zu transportieren.

Auch bei zwei Verkehrsunfällen (darunter einem schweren am Feldberg, die Redaktion hat berichtet) war die Bergwacht zur Unterstützung des straßengebundenen Rettungsdiensts vor Ort. Durch den hohen Besucherandrang in den Höhenlagen kam es wieder zu problematischen Parksituationen. Im Norden an der B 500 war die Einsatzsituation durch hohe Polizeipräsenz, die Falschparker kontrollierte, für die Bergwacht weniger kritisch als an vergangenen Wochenenden.

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