18.12.2018 17:46

Nachbarschaftsgespräche starten

(Villingen-Schwenningen) Im Rahmen der ISEK-Projekte Nr. 10 "Heimat für alle" und Nr. 12 "VS zieht an einem Strang" hat sich die Stadt für ein Förderprogramm beworben und jetzt dafür den Bewilligungsbescheid für ein erstes Projekt in der Schwenninger Innenstadt bekommen. Es liegt eine Förderzusage in Höhe von 90 Prozent (9.300 Euro) vor. Der Eigenanteil der Stadt in Höhe von 1.700 Euro ist Teil des Projekts Bürgerbeteiligung im ISEK.

Bei den Nachbarschaftsgesprächen handelt es sich um das Förderprogramm "Zusammenleben – aber wie?", das vom Staatsministeriums Baden-Württemberg finanziert wird und von der Allianz für Beteiligung aufgestellt wurde. Es hat zum Ziel, Kommunen in moderierten Gesprächsrunden in einzelnen Stadtgebieten wieder besser in den Kontakt mit den Anliegen der Bürger zu bringen.

Die Konzeptidee ist, dass eingeladene Bürger über ein halbes Jahr zu fünf Projektabenden zusammenkommen, um ihre Anliegen zusammenzutragen, zu besprechen und als Projekte zu formulieren. In den letzten Wochen wurden hierzu bereits Bürgerinnen und Bürger per Zufallsprinzip ausgewählt und mit einem persönlichen Anschreiben zum Dialog eingeladen. Die Abende werden von Mitgliedern einer Begleitgruppe moderiert, die jedoch nicht die Inhalte vorgeben, sondern auf Inhalte der Bürger reagieren. Die den Prozess begleitende Gruppe setzt sich aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Vertretern der beiden Kooperationspartner (DHBW, DRK Ortsverein), interessierten Stadträten und engagierten Bürgern zusammen. Je nach Thema werden Experten aus Stadtverwaltung, Stadtteilakteure und weiteren Institutionen beratend hinzugezogen.

Unter Federführung der Abteilung Jugendarbeit, Sport und Integration des städtischen Amtes für Jugend, Bildung, Integration und Sport und mit Unterstützung des Referats des Oberbürgermeisters werden zunächst in der Schwenninger Innenstadt (Innenstadt Nord und Innenstadt Süd) Nachbarschaftsgespräche durchgeführt. Das Projekt startet im Januar 2019 im zentral gelegenen Neckarforum, kann aber im Verlauf des Projektes auch an andere Orte des Stadtviertels wechseln. Kooperationspartner des Projekts sind das Deutsches Rotes Kreuz und die Duale Hochschule Baden-Württemberg.

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