19.04.2021 11:09

Smarte Solarbänke in der Innenstadt

(Bad Krozingen) Keine Lehne sowie eine bläulich schimmernde Sitzfläche, deren Oberfläche an Photovoltaik-Module erinnert. So mancher Passant wird sich schon gefragt haben, was es wohl mit den beiden ungewöhnlichen Bänken auf sich hat, die seit einigen Tagen am Bahnhofsplatz sowie beim Spielplatz am Kurpark stehen.

Bei den beiden Bänken handelt es sich um zwei von insgesamt sieben sogenannten smarten Solarbänken, die nach und nach an verschiedenen Standorten in der Bad Krozinger Kernstadt installiert werden sollen. Bürgermeister Volker Kieber, der die Bänke bereits getestet hat, freut sich über die Realisierung dieses Projektes: „Die smarten Solarbänke sind nicht nur ein weiterer Baustein in unserer städtischen Digitalisierungs-Strategie, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt. Und darüber hinaus können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern damit einen öffentlichen digitalen Service anbieten, der zu noch mehr Aufenthaltsqualität in unserer Stadt beitragen wird.“ Das Besondere an den Solarbänken: Darauf kann man nicht nur sitzen, sondern gleichzeitig an zwei integrierten USB-Buchsen sein Smartphone aufladen und im Internet surfen. Auch kabelloses Laden von Geräten mit Induktionsfunktion ist möglich. Eine in der Bank integrierte Lüftung verhindert ein Aufheizen der Sitzfläche und eine ebenfalls integrierte LED-Beleuchtung sorgt zudem abends für ausreichend Licht beim Surfen. Den Strom dafür stellen die Bänke selbst her. Mit den in den Sitzflächen integrierten Photovoltaik-Paneelen sind sie zu 100 % solarbetrieben und benötigen keine zusätzliche Stromversorgung. Bei ausreichendem Sonnenlicht sind die Bänke für einen 24-Stunden-Betrieb ausgelegt. Zugleich fungieren die Bänke auch als Hotspot. Nutzer können sich dort in das offene und kostenlose W-LAN „Steora Free Wifi“ einloggen und kostenlos im Internet surfen.
Büro des Bürgermeisters
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit / Social Media
Gabriele Kawlath
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Internet www.bad-krozingen.de
Datum: 13.04.2021
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Die Handhabung ist dabei ganz einfach und intuitiv. Dabei wird selbstverständlich auch dem
Datenschutz Rechnung getragen. Es werden keine Daten gespeichert, die Rückschlüsse auf
den Benutzer der Bank schließen lassen und es werden auch keine Daten von Smartphones
oder anderen angeschlossenen Geräten abgefragt. Ebenso ist es auch nicht möglich, über
den Hotspot oder die USB-Anschlüsse auf die Bank zuzugreifen. Und zum Thema Sicherheit
sei auch noch erwähnt: Diebstahl ist zwecklos! Denn alle Solarbänke werden GPS-überwacht.
Bei der Anschaffung der smarten Solarbänke handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der
beiden städtischen Eigenbetriebe Stadtwerke Bad Krozingen und Breitbandnetz. Die Kosten
des Projektes belaufen sich auf rund 3000 Euro pro Bank.

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