Weniger Besucher
(Basel) Der Zoo Basel verzeichnete 2025 einen Rückgang von 6.6% bei den Besucherzahlen. Der Erlös aus verkauften Eintritts- und Jahreskarten ging auf CHF 9’967’519 zurück.
Personal- und Betriebsaufwand blieben mit CHF 13’660’463 bzw. CHF 5’003’702 auf Vorjahresniveau. Der Verwaltungsaufwand, CHF 984’359 geringer als 2024, ist auf einmalige Aufwendungen im Jubiläumsjahr zurückzuführen. Aus Spenden und Nachlässen kamen im Berichtsjahr CHF 18’618’474 zusammen.
Leichter Besucherrückgang
Nach dem Jubiläumsjahr 2024 musste der Zoo Basel 2025 erwartungsgemäss einen leichten Rückgang von rund 81’000 Eintritten (-6.6%) vermelden. Der Zoo Basel berichtete am 13. April 2026. Der Gesamtertrag aus Eintritten und Abonnenten lag mit CHF 9’967’519 rund 5.7% unter Vorjahr (CHF 10’562’219).
Mitarbeiter:innen
Inklusive der Restaurants beschäftigte der Zolli im Berichtsjahr im Durchschnitt, saisonal bedingt, 230 Mitarbeiter:innen in 177 Vollzeitstellen (Vorjahr: 213 Mitarbeiter:innen in 169 Vollzeitstellen). 146 davon (Vorjahr: 154) arbeiteten in der Verwaltung, an der Kasse, im Garten und in den Werkstätten. Der Personalaufwand für diese 121 Vollzeitstellen (analog Vorjahr) betrug CHF 13’660’436 (Vorjahr: 13’702’291).
Betriebswand, Verwaltungsaufwand und negatives Betriebsergebnis
Der Betriebsaufwand von CHF 5’003’702 lag gegenüber Vorjahr (CHF 5’310’172) auf vergleichbarem Niveau. Der Rückgang beim Verwaltungsaufwand von CHF 984’359 ist auf einmalige Aufwendungen im Jubiläumsjahr 2024 zurückzuführen. Nach Abschreibungen von CHF 935’954 (Vorjahr: CHF 884’467) ergibt sich ein negatives Betriebsergebnis von CHF -11’874’700 (Vorjahr: CHF -13’688’011). Werden Bau- und Planungskosten berücksichtigt, ergibt sich zunächst ein negatives Betriebsergebnis von CHF -23’069’974 (Vorjahr: CHF -15’552’465).
Drittmittel
Der grösste Anteil der Drittmittel resultierte aus Spenden, Nachlässen, Legaten sowie Patenschaften und ergab im Jahr 2025 ein Total von CHF 18’618’474 (Vorjahr: CHF 10’369’990). Davon wurde der Betrag von CHF 11’371’062 im Sinne der Geldgeber in zweckbestimmte Fonds für laufende bzw. zukünftige Projekte überführt. Der verbleibende Anteil an Drittmitteln von CHF 9’510’214 (Vorjahr: CHF 8’124’095) wurde für die Deckung des negativen Betriebsergebnisses verwendet.
Die Abgeltung des Kantons Basel-Stadt ist von CHF 1’450’000 (2024) auf CHF 2’000’000 erhöht worden. Die Abgeltung des Kantons Basel-Landschaft blieb unverändert. Die Beiträge der Gemeinden sind auf CHF 23’750 (Vorjahr: CHF 50’750) gesunken.
Nach Zuweisung von total CHF 4’079’538 (Vorjahr: CHF 3’670’020) an zweckbestimmte Fonds resultierte ein im Vergleich zu 2024 (CHF 65’873) leicht niedrigerer Jahresgewinn von CHF 62’013.