26.07.2026 11:36

Verletzte bei Verkehrsunfall im Pfändertunnel

(Bregenz) Am frühen Sonntagmorgen, 26. Juli 2026, kam es gegen 05:06 Uhr auf der Rheintalautobahn (A14) im Pfändertunnel bei Km 3,45 in ...

Am frühen Sonntagmorgen, 26. Juli 2026, kam es gegen 05:06 Uhr auf der Rheintalautobahn (A14) im Pfändertunnel bei Km 3,45 in Fahrtrichtung Deutschland zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen.



Eine 43-jährige serbische Staatsangehörige steuerte ihren Pkw mit Schweizer Zulassung auf der Normalspur durch den Pfändertunnel. Im Fahrzeug befanden sich ihr Ehemann auf dem Beifahrersitz sowie die beiden gemeinsamen Kinder im Alter von sieben und zehn Jahren auf der Rückbank.

Zur selben Zeit lenkte ein deutscher Staatsangehöriger seinen Pkw mit zwei Mitfahrern mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Überholspur in Richtung Deutschland. Während des Überholvorgangs geriet er aus unklarer Ursache auf die Normalspur und kollidierte mit dem Heck des vorausfahrenden PKWs der Familie.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw mit Schweizer Zulassung auf die Überholspur geschleudert, prallte gegen das linksseitige Schrammboard des Tunnels, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach auf der Normalspur zum Liegen. Der Unfallverursacher kam auf der Überholspur zum Stillstand.

Die vier Insassen des überschlagenen Pkw (die Eltern sowie die zwei Kinder) konnten sich selbstständig aus dem verunfallten Fahrzeug befreien.



Die Mutter, der Vater und die beiden Kinder sowie der mutmaßliche Unfallverursacher erlitten bei dem Unfall Verletzungen unbestimmten Grades. Sie wurden nach der Erstversorgung vor Ort durch die Rettungsdienste zur weiteren ärztlichen Behandlung in die Krankenhäuser Bregenz und Dornbirn eingeliefert.



Ein mit der Lenkerin des überschlagenen Pkw durchgeführter Alkomattest verlief mit 0,00 mg/l negativ.

Der beim deutschen Unfallverursacher durchgeführte Alkomattest ergab einen Wert von 0,16 mg/l. Im Rahmen einer anschließenden Fahrtauglichkeitsuntersuchung wurde bei ihm aufgrund von vorangegangenem THC-Konsum die Fahruntauglichkeit festgestellt. Dem Mann wurde der Führerschein an Ort und Stelle vorläufig abgenommen.



Für die Dauer der Rettungsarbeiten, der polizeilichen Unfallaufnahme sowie der erforderlichen Aufräum- und Bergungsarbeiten war der Pfändertunnel im Zeitraum von 05:06 Uhr bis 07:30 Uhr in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt.



Eingesetzte Kräfte vor Ort:

Polizei: Autobahnpolizeiinspektion (API) Dornbirn (1 Streife / 2 Beamtinnen/Beamte)
Rettungsdienst: 10 Rettungssanitäter mit 5 Rettungstransportwagen (RTW), 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
Feuerwehr:

Ortsfeuerwehr Lochau mit 15 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen

Ortsfeuerwehr Bregenz-Rieden mit 24 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen