27.06.2019 00:37

Brummi-Unfall auf B 31

(Kressbronn) Ein Verkehrsunfall unter Beteiligung von zwei Sattelzügen ereignete sich am Mittwoch, gegen 13.00 Uhr auf der Bundesstraße ...

Ein Verkehrsunfall unter Beteiligung von zwei Sattelzügen
ereignete sich am Mittwoch, gegen 13.00 Uhr auf der
Bundesstraße 31 in Fahrtrichtung Lindau an der Einmündung der
Bundesstraße 467 in die Bundesstraße 31, Auffahrt von Kressbronn am
Bodensee.

Der 27-jährige Lenker eines mit etwa 25 Tonnen Wandkies beladenen
Sattelzuges fuhr vom Kreisverkehr (B 467 / L 334 / Straße
"Linderhof") her auf die Bundesstraße 31 in Fahrtrichtung Lindau ein.
Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kippte sein
Sattelzug unmittelbar nach der in einer engen Rechtskurve
verlaufenden Auffahrt auf die Bundesstraße 31 auf der
Beschleunigungsspur nach links und kollidierte in der Kippbewegung
zunächst mit dem auf dem rechten Fahrstreifen der Bundesstraße 31 auf
gleicher Höhe in Richtung Lindau fahrenden Sattelzug eines
26-jährigen Lkw-Lenkers. Unmittelbar nach dem Anstoß gegen den
anderen Lkw kippte der Sattelzug des 27-Jährigen auf die linke
Fahrzeugseite, wodurch sich die gesamte Ladung auf die Bundesstraße
ergoss. Der Lenker des zweiten unfallbeteiligten Sattelzuges brachte
seinen Zug auf der Bundesstraße 31 zum Stillstand.

Der Lenker des unfallverursachenden Lkw wurde schwer verletzt. Er
wurde am Unfallort durch einen Notarzt versorgt und durch den
Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Er wurde zunächst in
stationäre Behandlung genommen. An den beiden beteiligten Sattelzügen
entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 70.000 Euro. Der
umgekippte Lkw erlitt hierbei einen Totalschaden.

Zur Bergung des umgestürzten Sattelzuges und der auf der
Bundesstraße liegenden Ladung war eine halbseitige Sperrung der
Bundesstraße 31 erforderlich.

An der Unfallstelle waren neben der Polizei die Freiwilligen
Feuerwehren Kressbronn, Friedrichshafen und Langenargen sowie Kräfte
der Straßenmeisterei Tettnang im Einsatz. Zum Aufrichten des
umgekippten Lkw und zur Aufnahme der verlorenen Ladung war die
Anforderung von schwerem Gerät, darunter zwei Bergekräne, zwei Lkw,
Schaufellader und Kehrmaschine erforderlich.

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