05.06.2019 23:00

Velohändler und Amt für Mobilität lancieren neues Angebot

(Basel) Das herrliche Frühsommerwetter lädt in diesen Tagen zum Velofahren ein. Rechtzeitig steht für alle Velofahrenden in Basel ein neues Angebot bereit:

An rund 20 Standorten können sie ihr Velo jederzeit kostenlos pumpen. Ziel ist es, das Angebot unter dem Motto „Gratis Pumpen“ laufend auszubauen. Möglich macht es eine Partnerschaft zwischen Basler Velohändlerinnen und -händlern sowie dem Amt für Mobilität.
Basel ist eine Velostadt – Jahr für Jahr legen die Baslerinnen und Basler mehr Wege auf ihrem Fahrrad zurück. Doch wo kann man seine Velopneus aufpumpen, wenn ihnen unterwegs plötzlich die Luft ausgeht? Bisher gab es nur wenige Möglichkeiten, unter anderem am Bahnhof SBB oder am Bahnhof St. Johann. Unter dem Motto „Gratis Pumpen“ stehen neu in der ganzen Stadt öffentlich zugängliche Velopumpen zur Verfügung. Möglich macht es eine Partnerschaft zwischen Basler Velohändlerinnen und -händlern und dem Amt für Mobilität.
Velohändlerinnen und -händler stellen vor ihren Geschäften kostenlos eine Velopumpe zur Verfügung, die alle Velofahrenden benutzen dürfen – und das an sieben Tagen pro Woche jeweils rund um die Uhr. Eine Karte auf www.basel-unterwegs.ch zeigt alle Standorte der teilnehmenden Geschäfte. Vor Ort sind diese mit dem pinken „Gratis Pumpen“-Logo gekennzeichnet. Die Händlerinnen und Händler unterhalten die Pumpen und erhalten hierfür seitens Kanton einen Unkostenbeitrag von 500 Franken.
Bei der Lancierung des neuen Angebots arbeitete das Amt für Mobilität mit dem Zweiradverband Nordwestschweiz zusammen. Ziel ist es, das Angebot laufend zu erweitern. Interessierte Velohändlerinnen und -händler sowie andere Geschäfte, die gerne eine Velopumpe zur Verfügung stellen, können sich beim Amt für Mobilität melden und jederzeit einsteigen.
Das neue Angebot geht zurück auf den Anzug David Wüest-Rudin und Konsorten, der öffentlich zugängliche Velopumpstationen forderte. Das Bau- und Verkehrsdepartement entschied darauf, kein eigenes Angebot zu lancieren, sondern die Zusammenarbeit mit dem Gewerbe zu suchen, die sich bei anderen Projekten (beispielsweise „Work by Bike“ oder „Nette Toilette“) bereits bewährt hat.

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