07.02.2019 14:02

Stadtbauamt wird personell verstärkt

(Rheinfelden) Mit einer neuen Fachstelle für Mobilität, Umwelt und Energie im Umfang von 50 Stellenprozenten sowie einer Vollzeitstelle für Projekte des Agglomerationsprogrammes will der Stadtrat vorausschauend die anstehenden Herausforderungen und eine Vielzahl von wichtigen Stadtentwicklungsprojekten angehen.

Seit Jahren engagiert sich die Stadt Rheinfelden sehr aktiv in verschiedenen Themen der Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik. So konnten mit den Massnahmen unter dem Label Energiestadt Verbesserungen in der Energie- und Wärmeversorgung erzielt werden, welche als vorbildlich gelten. Mit verschiedenen Investitionen und Projekten ist es gelungen den öffentlichen Verkehr auszubauen sowie den Fuss- und Veloverkehr zu fördern. Diese Themen werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Der Stadtrat will deshalb die bisherigen Resultate einer zielgerichteten Energiepolitik kontinuierlich bestätigen und verbessern. Die wertvollen Natur- und Landschaftsräume sollen im Einklang mit der Siedlungsentwicklung gesichert und gepflegt werden und mit einer zukunftsorientierten Mobilitätspolitik soll ein stadtverträglicher Verkehr mit kurzen Wegen für ein komfortables und effizientes Vorwärtskommen sorgen. Um diese Ziele zu erreichen wird innerhalb des Stadtbauamtes eine neue Fachstelle für Mobilität, Umwelt und Energie geschaffen, die mit 50 Stellenprozenten ausgestattet wird. Gleichzeitig wird für die Umsetzung von zahlreichen Verkehrs-Projekten aus dem Agglomerationsprogramm die Sektion Tiefbau um eine Vollzeitstelle in der Projektleitung verstärkt. Im Rahmen des Agglomerationsprogrammes will die Stadt Rheinfelden insgesamt 12 Projekte realisieren, mit denen der Öffentliche Verkehr sowie der Fuss- und Radverkehr weiter gefördert werden. An das Investitionsvolumen von 22 Mio. Franken hat der Bundesrat aus dem Förderprogramm des Bundes 7.5 Mio. Franken in Aussicht gestellt. Die Projekte müssen innerhalb der vorgegeben Fristen umgesetzt beziehungsweise bis spätestens 2022 begonnen werden. Andernfalls verfallen die in Aussicht gestellten finanziellen Mittel.

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