09.03.2026 18:39

Brand in Wohnung

(Bruchsal) Am Montagvormittag wurde die Feuerwehr Bruchsal um 09:54 Uhr mit den Abteilungen Heidelsheim, Helmsheim, Bruchsal sowie der ...

Am Montagvormittag wurde die Feuerwehr Bruchsal um 09:54 Uhr mit den Abteilungen Heidelsheim, Helmsheim, Bruchsal sowie der Führungsgruppe Bruchsal mit dem Alarmstichwort „Brand – Menschenleben konkret in Gefahr“ in die Zähringer Straße nach Heidelsheim gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich der Brand in einer Erdgeschosswohnung. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Eine Person, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude aufgehalten hatte, wurde dem Rettungsdienst vorgestellt und ambulant versorgt.

Die Feuerwehr nahm mit zwei Trupps unter Atemschutz und zwei C-Rohren die Brandbekämpfung im Gebäude auf. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits die gesamte Erdgeschosswohnung erfasst. Der Brand konnte durch die Feuerwehr abgelöscht werden. Da sich das Feuer über geborstene Fenster bereits in Richtung Dach ausgebreitet hatte, wurden über die Drehleiter weitere Löschmaßnahmen mit einem C-Rohr vorgenommen. Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte den Dachbereich über die Drehleiter und kühlten bereits erwärmte Gebäudeteile.

Über den Notdienst des Energieversorgers wurden die Strom- und Gaszufuhr zum Gebäude unterbrochen. Der stellvertretende Ordnungsamtsleiter Allen Baothavixay machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde durch die Integrierte Leitstelle Karlsruhe über die NINA-Warnapp eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nachdem der Brand weitestgehend abgelöscht war, konnte auch eine Entwarnung über die NINA-Warnapp veranlasst werden.

Bei den Nachlöscharbeiten mussten mehrere Trupps unter Atemschutz Zwischendecken öffnen und die Böden im Geschoss über der Brandwohnung mit einer Wärmebildkamera kontrollieren. Aufgrund der starken Brandausbreitung zogen sich diese Maßnahmen über längere Zeit hin. Abschließend wurde das Gebäude mit einem Überdrucklüfter belüftet und mit Mehrfachmessgeräten kontrolliert. Nach aktuellem Stand ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar.

Die Brandursache sowie die Höhe des entstandenen Schadens sind noch nicht bekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zur Absicherung der Betroffenen und der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungswagen vor Ort. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Martin Schleicher mit etwa 45 Einsatzkräften bis 13:39 Uhr im Einsatz.