12.07.2021 11:23

Ermittlungserfolg bei Handel mit Betäubungsmitteln

(Freiburg) Das Polizeipräsidium Freiburg führte in den vergangenen Wochen mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz und des ...

Das Polizeipräsidium Freiburg führte in den vergangenen Wochen
mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz und des Vollzugsdienstes der
Stadt Freiburg eine Vielzahl von Schwerpunktkontrollen im Rahmen einer
Konzeption auf dem Stühlinger Kirchplatz durch. Zielrichtung war die Bekämpfung
des offenen Handels mit Betäubungsmitteln, die Verunsicherung der
Betäubungsmittelszene und die Wiederherstellung des Sicherheitsempfindens der
Bevölkerung. Die überwiegend verdeckt durchgeführten Kontrollen führten zu 48
Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Hieraus
ergaben sich 18 Festnahmen nach nachweislichem Handel mit Betäubungsmitteln. In
Einzelfällen führten die Maßnahmen zur Anordnung von Untersuchungshaft.
Insgesamt konnten über 100 Gramm Marihuana, 16 Gramm Amphetamin, 17
Ecstasy-Tabletten und über 600 Euro Bargeld beschlagnahmt werden.

Die konspirativen Maßnahmen sorgten erkennbar für eine große Verunsicherung
unter den Betäubungsmittelhändlern, sodass mehrfach vermeintliche Kunden
abgewiesen wurden. In einem Fall stellte sich sogar ein Händler mit der
entsprechenden Menge an Betäubungsmitteln selbstständig beim Polizeirevier
Freiburg-Nord.

Die erfolgreiche Konzeption wird auch in Zukunft fortgeführt werden, um den
Handel mit Betäubungsmitteln auf dem Stühlinger Kirchplatz nachhaltig zu
bekämpfen.

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