13.04.2019 08:57

Fahndungs- und Kontrollnacht

(Freiburg) Seit Beginn der im März 2017 eingerichteten Partnerschaft "Sicherer Alltag" zwischen dem Ministerium für ...

Seit Beginn der im März 2017 eingerichteten
Partnerschaft "Sicherer Alltag" zwischen dem Ministerium für Inneres,
Digitalisierung und Migration und der Stadt Freiburg belegen die
Zahlen - wie kürzlich im Rahmen der Vorstellung der Polizeilichen
Kriminalstatistik erläutert - einen erheblichen Rückgang der die
Polizei registrierten Kriminalität in Freiburg bei der
Gewaltkriminalität, der Straßenkriminalität und den
Aggressionsdelikten im öffentlichen Raum.

Gleichwohl ist die Kriminalitätsbelastung in Freiburg trotz der
erzielten Verbesserungen noch auf einem hohen Niveau. Zudem hat sich
gezeigt, dass einzelne gravierende Straftaten geeignet sind, das
Sicherheitsempfinden der Bevölkerung massiv zu erschüttern. Daher
arbeiten die Stadt Freiburg und das Polizeipräsidium Freiburg
weiterhin im engen Schulterschluss daran, die Sicherheitslage
kontinuierlich zu verbessern, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung
zu stärken und öffentlichen Angsträumen entgegenzuwirken.

Um diese Ziele zu erreichen hat das Polizeipräsidium Freiburg mit
starker Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz die Präsenz im
öffentlichen Raum seit der Einrichtung der Partnerschaft "Sicherer
Alltag" deutlich intensiviert. Im Zuge dessen wurde auch die
Durchführung von konzentrierten Fahndungs- und Kontrollaktionen als
ein Maßnahmenbaustein entwickelt.

Zum nunmehr dritten Mal stand daher das gesamte Freiburger
Stadtgebiet in der Fahndungs- und Kontrollnacht von Freitag,
12.04.2019, auf Samstag, 13.04.2019 im verstärkten Fokus der Polizei.

Die eingesetzten Kräfte hatten hierbei ganz gezielt Personen im
Visier, die nach wie vor ihren Beitrag leisten, das Sicherheitsgefühl
der Bevölkerung negativ zu beeinflussen, beispielsweise indem sie
sich bewusst über die geltende Rechtslage hinwegsetzen.

Dabei galt es, neben der Feststellung normwidrigen Verhaltens
bereits frühzeitig Gesetzesübertritte zu verhindern. Dass dies weit
überwiegend gelang, machen knapp 200 geführte normverdeutlichende
Gespräche mit kontrollierten Personen deutlich, deren Verhalten
später nicht in gesetzeswidrigem Verhalten mündete. Bei einem
36-Jährigen wurde zudem vorsorglich ein mitgeführtes Pfefferspray
einbehalten.

Nur in wenigen Fällen mussten die Polizistinnen und Polizisten
nach vorangegangenen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zur Tat
schreiten. So haben sich nun beispielsweise zwei Personen wegen eines
Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten.

Unter den Augen der eingesetzten Kräfte kam zudem ein 59-jähriger
Radfahrer im Bereich der Fehrenbachallee augenscheinlich
alkoholbedingt zu Fall. Dass dieser zuvor deutlich zu tief ins Glas
geschaut hatte, zeigte sich bei einem anschließend durchgeführten
Alkoholtest, der mehr als 1,6 Promille erbrachte. Glücklicherweise
blieb er unverletzt, ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im
Straßenverkehr kommt dennoch auf ihn zu.

Da die Kontroll- und Fahndungsaktionen zwischenzeitlich zu einem
festen Aktionsfeld im Rahmen der Präsenz im und um das Freiburger
Stadtgebiet geworden sind, werden diese auch in den kommenden Monaten ihre Fortsetzung finden.

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