13.11.2018 17:19

Umweltgespräche

(Freiburg) Freiburger Umweltgespräche heißt die neue Vortragreihe, die im Februar erfolgreich startete. Zur dritten Veranstaltung laden ...

Freiburger Umweltgespräche heißt die neue Vortragreihe, die im Februar erfolgreich startete. Zur dritten Veranstaltung laden die Stadt Freiburg sowie die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gemeinsam am Mittwoch, 14. November, um 19 Uhr in das Jazzhaus, Schnewlinstraße 1, ein.

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und Daniela Kleinschmitt, Dekanin der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, werden die Veranstaltung zum Thema nachhaltiger Konsum und einer Welt ohne Wachstum eröffnen.

In seinem Vortrag wird Stefan Pauliuk, Professor der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen, über „RessourcenFußabrücke“ und nachhaltigen Konsum referieren. Er zeigt, dass die Umweltauswirkungen des Konsums der Deutschen zum großen Teil im globalen Rahmen und nicht nur innerhalb der Grenzen Deutschlands stattfinden. Dabei werden deutlich die globalen Grenzen der Nachhaltigkeit überschritten– allein beim Klimaschutz um rund das Zehnfache. Weil technische Lösungen nicht in Sicht seien, so Pauliuk, bleibe nur eine Änderung der Konsumgewohnheiten als Lösungsweg.

Der zweite Vortrag von Professor Felix Ekardt von der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik Leipzig/Berlin eröffnet eine Perspektive auf eine Welt ohne Wachstum. Weil konsequente Nachhaltigkeit viel weiter gehe als nur „smartes Konsumieren“ sondern an den Grundlagen der Wachstumsökonomie rüttelt, müssen die Folgeprobleme für Arbeitsmarkt, Rentenversicherung oder Staatsverschuldung in den Blick genommen werden. Auch auf die Frage, warum ein Technik- und Verhaltenswandel in Politik und Gesellschaft so schwierig ist, will Ekardt eine Antwort geben.

Mit der neuen Veranstaltungsreihe sollen aktuelle Informationen zum Umwelt- und Klimaschutz und Klimawandel für Studierende als auch interessierte Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar und leicht verständlich zugänglich gemacht werden. Mit diesem Format wollen Stadt und Universität den Austausch und Diskurs von Stadtgesellschaft, Wissenschaft und Kommunalpolitik zu diesen wichtigen Umweltthemen ermöglichen und fördern. Die Vorträge sollen als Impulse dienen, um ein Nachdenken und vertiefende Diskussionen anzuregen.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich zwei Stunden dauern, Fragen und Diskussion sind vorgesehen und ausdrücklich erwünscht. Anschließend besteht die Möglichkeit zu vertieften Gesprächen bei einem kleinen „Get together“.

Die Stadt Freiburg und die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg laden zu der Veranstaltung herzlich ein.

Der Eintritt ist frei.

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