15.04.2020 11:04

Gemeinsamer Brief der beiden badischen Bischöfe an die Landwirte

Die Arbeit von Landwirtinnen und Landwirten haben Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh von der Evangelischen Landeskirche in ...

Die Arbeit von Landwirtinnen und Landwirten haben Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh von der Evangelischen Landeskirche in Baden und Erzbischof Stephan Burger vom Erzbistum Freiburg in einem gemeinsamen Brief gewürdigt.



Sie unterstrichen ihr Bemühen, mit den Vertreterinnen und Vertretern bäuerlicher Betriebe einen guten Weg für deren Zukunft zu diskutieren: „Sie und unsere ganze Gesellschaft brauchen Lösungen, die Ihren Einkommensansprüchen, aber auch einer umfassenden Nachhaltigkeit gerecht werden. Angesichts der Tatsache, dass die planetaren Möglichkeiten begrenzt sind, ist das unverzichtbar.“ Die Corona-Krise habe vieles zum Stillstand gebracht: „Gerade Ihre Arbeit muss aber dringend weitergehen, damit alle auch in der Krise gut versorgt sind“, betonen die Bischöfe. So wollen sie mit ihrem Schreiben „Danke sagen für Ihren Dienst, den Sie für uns alle tun“.



„Solidarität im Großen wie im Kleinen“



Gerade die aufgrund der Corona-Krise für die Landwirte entstandenen Probleme, wie fehlende Saisonarbeitskräfte, beschäftigen auch die beiden Bischöfe: „Es tut weh, nicht ernten zu können, was man mit viel Mühe gesät und gepflegt hat.“ Sie bieten den Landwirten Unterstützung in dieser schwierigen Zeit an: „Wir bitten Sie, sagen Sie uns, wie wir Sie ganz praktisch oder durch unsere Kontakte und Einrichtungen unterstützen können – auch bei anderen Fragen und Herausforderungen. Wir bieten Ihnen an, sich an unsere Kontaktpersonen zu wenden, bei denen Sie Begleitung und Gesprächsmöglichkeiten finden.“



Im Vordergrund stehe in der heutigen Zeit aber immer, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, so die beiden Bischöfe: „Das verlangt Solidarität im Großen wie im Kleinen. Lassen Sie uns distanziert zusammenrücken – auch im Vertrauen darauf, dass Gott uns und seine Schöpfung bewahren will und, dass die Verheißung von Saat und Ernte auch weiterhin gilt.“

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