19.05.2020 17:07

Neues gatronomisches Konzept und hohe Investition im Schloss Reinach

(Freiburg) Die Zeit des Wartens ist vorbei, seit dem 18. Mai nimmt das Hotel Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen Schritt für Schritt seinen Betrieb wieder auf. Und die Inhaber-Familie Gessler hat dazu noch rund 500.000 Euro investiert.

Neues gatronomisches Konzept und hohe Investition im Schloss Reinach

Als erstes haben das neu konzeptionierte Restaurant „Regional“ (ehem. „s´Herrehus“) und die Ferienwohnungen in der „Black Forest Lodge“ am Feldberg ihre Pforten wieder geöffnet. Ab Pfingsten folgen der Hotelbetrieb in Freiburg-Munzingen und das ebenfalls neu aufgestellte Restaurant „Cross-over“ (ehem. „s´Badische Wirtshus“). Das Restaurant „Vivothek“ (ehem. „Limoncello“) im Hotel wird vorerst als Bar weitergeführt. Ob und in welchem Maße es in diesem Jahr noch Kulturveranstaltungen wie die Open Air Konzerte der „Queen Revival Band“ (geplant für den 31. Juli) oder mit dem Dauerbrenner „Sweet Soul Music Revue“ (geplant für den 4. Sep.) geben wird, ist derzeit noch offen.

Nach der Zwangspause kommt schrittweise wieder Leben ins Haus, berichtet Hotelier René Gessler: „Wir haben dank der Kurzarbeit bisher alle unsere mehr als 100 Arbeitsplätze erhalten können. Es gibt derzeit aber mit Blick auf die kommenden Monate noch viele offene Fragen und Ungewissheiten, beispielsweise wann und in welcher Größenordnung wir wieder Bankette, Tagungen und Hochzeiten anbieten können“. Klar ist aber: Frühester Anreisetag für Privatreisende im Hotel Schloss Reinach wird der 29. Mai sein, berichtet Hoteldirektor Johannes Gessler. „Geschäftsreisende können wir bereits jetzt beherbergen“.
Und dann ist seit dieser Woche nach mehr als vier Monaten Umbau- und Corona-Pause – endlich – auch in den Räumen des sechs Jahre lang mit einem Michelin-Stern gekrönten ehemaligen Restaurants „s´Herrehus“ das neu gestaltete und inhaltlich neu konzeptionierte Restaurant „Regional“ geöffnet. Küchenchef ist dort weiterhin Oliver Rausch, der mit seinem bewährten Team eine feine regionale Küche in modernem Ambiente anbietet: „Von der sonntäglichen Suppenterrine für die ganze Familie bis zum Rehrücken wird im „Regional“ ein breites Spektrum abgedeckt“, so René Gessler. Mit Giulia Emig in der Restaurantleitung wurde zudem ein weiteres Mitglied der Familie in den Betrieb integriert.



Den inhaltlichen Neuzuschnitt ihrer Restaurants hatten die Hotelbetreiber im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund der langfristigen Entwicklung des Hotels Schloss Reinach beschlossen: Das Hotel ist seit 2015 um etwa 20 Prozent Kapazität gewachsen. Es verfügt heute über rund 100 Zimmer und Suiten, was die Anforderung mit sich bringt, auch ein höheres Gästeaufkommen in den Restaurants managen zu können. „Im Normalbetrieb wird jedes der beiden Restaurants künftig zwei feste Ruhetage in der Woche einführen“, berichtet Johannes Gessler. Das komme den Bedürfnissen des Teams zugute und gebe gleichzeitig dem Gast die Garantie, dass der Küchenchef immer da ist, wenn ein Restaurant geöffnet ist. In die Umgestaltung der beiden Restaurants hat die Familie Gessler rund 500.000 Euro investiert.

Das Restaurant „Cross-over“ mit seinem frischen, internationalen und großstädtischen Flair geht drei Monate nach der Schließung seines Vorgängers pünktlich zu Pfingsten an den Start. Der Fokus wird auf einer internationalen Küche liegen, die vom Fleisch aus dem Beefer bis zu Klassikern wie dem Club Sandwich oder Surf´n´Turf keine Wünsche offen lässt. Zum neuen Konzept gehört zudem das Angebot, hochwertige internationale Weine im offenen Ausschank verkosten zu können. Auch hier bleibt das bewährte Team mit Küchenchef René Büscher und Sous-Chef Oliver Fritzsche an Bord. Für die Serviceleitung steht mit Adriano Personé zudem ein seit vielen Jahren bewährter Schloss Reinach Mitarbeiter am Start.

„Hinter uns liegen, wie hinter allen Kolleginnen und Kollegen in der Hotel- und Gaststättenbranche, harte Wochen und Monate“, so René Gessler. „Es ist gut und auch in hohem Maße wirtschaftlich geboten, nun wieder den Betrieb aufnehmen zu können“. Die Corona-Krise habe die Branche unverschuldet und besonders hart getroffen, ergänzt Johannes Gessler: „Wir richten den Blick nun aber nach vorn, um allen Gästen auch unter den geltenden einschränkenden Bedingungen, die wir vollumfänglich mittragen und unterstützen, die Qualität und den Service bieten zu können, den sie seit mittlerweile 13 Jahren von unserer Familie kennen und erwarten.“

Unser Bild von Matthias Reinbold zeigt einen Blick auf die kulinarischen Köstlichkeiten.

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