Weinvorrat geringer
Zum Ende des Weinwirtschaftsjahres 2025 – am 31. Juli 2026 – lagerten in Baden-Württemberg nach Angaben des Statistischen Landesamtes 2,52 Millionen Hektoliter (Mio. hl) Wein bei den Erzeugerbetrieben und beim Handel.
Damit ist der Weinvorrat rund 115.000 hl oder 4,4 % geringer als im Vorjahr. Von 2016 – 2025 wurden durchschnittlich 2,67 Mio. hl Wein eingelagert. Im Vergleich zu diesem Mittelwert der letzten zehn Jahre fällt der aktuelle Bestand sogar um 155.000 hl oder 5,8 % niedriger aus.
37,9 % des Weinbestands 2026 waren Weißweine, 62,1 % entfielen entsprechend auf Rotweine.
Der Weinbestand setzte sich fast ausschließlich aus Weinen der Europäischen Union zusammen (99,9 %). Der restliche Anteil von gerade einmal 0,1 % ist auf Wein aus Nicht-EU-Ländern zurückzuführen. Aus Deutschland stammten vom Gesamtbestand immerhin 92,8 %.
Der Großteil der eingelagerten Weine (90,4 %) waren Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung, also Qualitäts- und Prädikatsweine. 1,9 % der Weine wiesen eine geschützte geografische Angabe auf und werden somit den Landweinen zugeordnet, den Rest machten Weine ohne geografische Angaben aus.
Vom gesamten Weinbestand lagerte 87,9 % bei den Erzeugern, also in den Kellern und Lagerräumen der Weinbaubetriebe, Winzergenossenschaften und Wein verarbeitenden Betriebe. Der restliche Anteil von 12,1 % befand sich bei Großhandels -und Weinhandelsbetrieben.
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