23.12.2018 10:06

Vorweihnachtliche Erlebnisse bei der Polizei

(Freiburg) Eine vorweihnachtliche Geschichte aus dem Leben eines Tieres berichtet jetzt die Polizei Freiburg über die wir bereits beim ersten Vorfall informiert haben.

"Ob es tatsächlich ein Reh war, wie von einem Zeugen gemeldet,
oder nicht doch eher ein Rentier, das am Nikolaustag auf dem
Messegelände an der Madison-Allee gesichtet worden war, bleibt ein
vorweihnachtliches Geheimnis. Kurz nach 08.00 Uhr war bei der Polizei
die Meldung eingegangen, dass sich das vierbeinige Wildtier in das
wohl nicht komplett umzäunte Gelände verirrt hatte. Als die Beamten
kurze Zeit später eintrafen, war es jedoch verschwunden. Falls es ein
normales Reh war, hatte es vermutlich ein Loch nach draußen gefunden.
Falls es doch ein Rentier mit roter Nase gewesen sein sollte, dürfte
es einfach abgehoben haben und in elegantem Fluge dem Schlitten des
Weihnachtsmannes gefolgt sein. wr"

Nachdem dieses junge Reh in fast zweitätigem Rhythmus des Nachts
in Wohngebieten und Universitätsbereichen zwischen der Messe Freiburg
und Freiburg-Herdern gesichtet und der Polizei per Notruf mitgeteilt
worden war stellte es sich in den frühen Morgenstunden des 23.12.2018
der Polizei.

Die letzten Tage konnte es auch durch die eingesetzten Beamten
zwar mehrfach gesichtet, aber nie eingefangen werden. So auch am
23.12.2018 gegen 02:00 Uhr als es im Institutsviertel
Freiburg-Neuburg herumschlenderte.

Um 04:35 Uhr meldeten dann Mitarbeiter eines privaten
Sicherheitsdienstes des Rätsels Lösung:

Das Tier war auf dem Weg zum Freiburger Weihnachtsmarkt. Diesem
stattete es einen Besuch ab und lief zielstrebig in den Innenhof des
Freiburger Rathauses. Vermutlich um sich über die Sperrzeit zu
beschweren, da alle Stände des Marktes noch geschlossen waren.

Hier wurde das Tier vorläufig in einem umzäunten Bereich gesichert
und gab bei einer ersten Vernehmung seine Personalien preis: Aus
datenschutzrechtlichen Gründen soll hier lediglich verraten werden,
dass der Vorname nicht Rudolph lautete.

Sobald der zuständige Mitarbeiter des Forstamtes Freiburg
entsprechende Ausrüstung gerichtet hat, wird er das Tier wieder
seiner gewohnten Umgebung zuführen und den schnellsten Weg zum
Weihnachtsmarkt und dessen Öffnungszeiten (für die Saison 2019)
mitteilen. Denn einen Besuch am heutigen letzten Tag wird das Tier
vermutlich nicht mehr in Erwägung ziehen.

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