23.10.2026 16:54

Erzdiözese beauftragt 18 neue Schulseelsorgende

Schulstress, persönliche Krisen oder Zukunftsfragen: Religionslehrerinnen und Religionslehrer stehen jungen Menschen nicht nur ...

Schulstress, persönliche Krisen oder Zukunftsfragen: Religionslehrerinnen und Religionslehrer stehen jungen Menschen nicht nur im Unterricht, sondern auch in schwierigen Lebenslagen zur Seite. Bereits zum elften Mal werden in der Erzdiözese Freiburg Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten durch Erzbischof Stephan Burger zu Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern beauftragt. Die 18 neuen Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger haben erfolgreich eine berufsbegleitende Weiterbildung mit acht zweieinhalbtägigen Kursmodulen im Geistlichen Zentrum St. Peter abgeschlossen.



Weihbischof Peter Birkhofer betonte im Beauftragungsgottesdienst am Freitag (23.10.) im Freiburger Münster die Bedeutung dieser Begleitung im Schulalltag: „Seelsorge bietet […] einen geschützten Raum, in dem Fragen, Zweifel, Hoffnungen und persönliche Erfahrungen Platz haben dürfen.“ Mit Blick auf die neuen Schulseelsorgenden hob er den religiösen Halt hervor, den sie durch ihre Arbeit bieten: Durch „die Gestaltung von Schulgottesdiensten, Besinnungstagen und Räumen der Stille geben Sie religiöse Orientierung und legen Zeugnis für den Glauben ab.“



Ordinariatsrätin Susanne Orth, im Erzbischöflichen Ordinariat zuständig für den Bereich Bildung, dankte den Lehrerinnen und Lehrern für ihre Bereitschaft, sich als Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger beauftragen zu lassen. „Schulpastoral eröffnet jungen Menschen Räume, in denen sie sich mit ihren Fragen auseinandersetzen, Gemeinschaft erleben und erfahren können, was unser Zusammenleben trägt: gegenseitiger Respekt, Solidarität und die Achtung der Würde jedes Menschen“, sagte Susanne Orth.



Bisher 193 Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger für die Erzdiözese beauftragt



Insgesamt wurden in der Erzdiözese Freiburg seit 2007 in elf Kursen 193 Religionslehrerinnen und Religionslehrer zu Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern beauftragt. Die Beauftragung gilt jeweils für eine konkrete Schule ist zunächst auf sechs Schuljahre angelegt.



Die Schulseelsorgenden gestalten den Lebensort Schule aktiv mit: Sie bieten Einzelgespräche an, begleiten Schulgemeinschaften in Krisen- und Trauerfällen, gestalten Oasenzeiten oder Tage der Orientierung und stärken das respektvolle Miteinander. Als Brückenbauer unterstützen sie zudem die Vernetzung zwischen Schulen, Pfarreien und sozialen Einrichtungen vor Ort.