28.01.2019 09:04

Rekord für Sternsinger

(Freiburg) In Freiburg ist das Sternsingen weiter auf Wachstumskurs: Im katholischen Stadtdekanat brachten zu Jahresbeginn 754 Caspars, ...

In Freiburg ist das Sternsingen weiter auf Wachstumskurs: Im katholischen Stadtdekanat brachten zu Jahresbeginn 754 Caspars, Melchiors und Balthasars samt Gefolge den Segen, und damit nochmals mehr als in den Vorjahren (2018: 747; 2017: 736). Von dieser großen Solidarität von Kindern für Kinder weltweit lassen sich auch die Freiburger alljährlich aus Neue mitreißen: Mit einer Spendensumme von 150.000 Euro (149.963 Euro) wurden die Vorjahresergebnisse (2018: 141.000 Euro; 2017: 133.000 Euro) erneut übertroffen und der Einsatz der Könige honoriert.

„Ich bin immer wieder beeindruckt, was die Kinder und Jugendliche mit ihren Begleitern und Helfern in den Ferien auf die Beine stellen, um den Segen Gottes in die Häuser und Wohnungen zu bringen und zugleich um Spenden für andere Kinder zu bitten“, so Stadtdekan Christian Würtz. „Dass sich dieser Einsatz lohnt, zeigt das Spitzenergebnis, das dieses Jahr wieder erzielt werden konnte. Dafür sei auch allen Spenderinnen und Spendern herzlich gedankt!“

In den acht Kirchengemeinden des Dekanats waren insgesamt 754 Kinder mit ihren Begleitern unterwegs, wobei – wie im Vorjahr - die Kirchengemeinde St. Georgen-Hexental besonders hervorzuheben ist: Hier setzte sich mit 187 Teilnehmern die zahlenmäßig größte Gruppe in ihren Schulferien für die gute Sache ein. Entsprechend waren die „Kässle“ dann auch am vollsten: Das Spendenergebnis von 38.000 Euro lag knapp vor jenem der Kirchengemeinde Freiburg Nord mit 37.000 Euro.
Im Dekanat Freiburg hat 2019 jeder der kleinen Könige und Gefolgsleute eine durchschnittliche Spendensumme von 200 Euro zum Gesamtergebnis beitragen können.

Proben, nähen, basteln, singen, Texte üben, Besuchswünsche koordinieren und am großen Tag das Mittagessen kochen: Neben den 420 Sternsingerinnen und 334 Sternsingern waren es auch in diesem Jahre wieder weitere über 300 Begleiter und ehrenamtliche Helfer, die die Aktion im Hintergrund unterstützten. Dazu gehört auch, sich zusammen mit den Kindern im Vorfeld damit zu beschäftigen, wie mit den von ihnen „ersungenen“ Spendengeldern konkret geholfen werden kann. In diesem Jahr wurde dies am Beispiel von Kindern mit Behinderung in Peru veranschaulicht.

Hintergrund:
Das mittlerweile 61. Dreikönigssingen fand unter dem Leitwort 2019 „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ statt. Dabei machten die Sternsingerinnen und Sternsinger auf die Situation von rund 165 Millionen Kindern mit Behinderung weltweit aufmerksam, die insbesondere in den Entwicklungsländern in Armut leben und keine gesellschaftliche Teilhabe haben. Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ engagiert sich im diesjährigen Beispielland Peru ganz konkret für Inklusion, indem es die Familien betroffener Kinder bei ihren Gesundheits- und Betreuungsausgaben unterstützt und die notwendigen Voraussetzungen schafft, dass Schulen und Freizeitaktivitäten für Kinder mit Behinderung uneingeschränkt zugänglich sind.

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