31.05.2021 14:19

Erfolgreichster Ermittlungserfolg

(Freiburg) 8,1 kg Kokain, 40,1 kg Amphetamin, 8,9 kg Ecstasy, 5,4 kg Haschisch und Marihuana sowie mehr als 200.000 Euro beschlagnahmt. ...

8,1 kg Kokain, 40,1 kg Amphetamin, 8,9 kg Ecstasy, 5,4 kg
Haschisch und Marihuana sowie mehr als 200.000 Euro beschlagnahmt. Drei
Tatverdächtige festgenommen und in Haft. Soweit der nüchterne Faktencheck zur in
den vergangenen Wochen erfolgten Zerschlagung eines im Großraum Freiburg
agierenden Drogenhändlerrings.

"Und dabei sprechen wir hier bei den Betäubungsmitteln nur über das, was wir bei
uns bereits jetzt tatsächlich auf dem Tisch liegen haben", stellt
Kriminaloberrat Nico Schuster, Leiter der Kriminalinspektion 4 (Organisierte
Kriminalität und Rauschgiftkriminalität), klar. Tatsächlich besteht nach heutiger Mitteilung der
Verdacht, dass mit mehreren hundert Kilogramm Marihuana Handel getrieben wurde.
"Insgesamt ermitteln wir hier also hinsichtlich eines Handels mit
Betäubungsmitteln, bei dem aktuell im Verkauf mehrere Millionen Euro Erlös
erzielt werden können", ergänzt Schuster.

Die 40, 42 und 49 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen hatten sich zuvor
lange Zeit in Sicherheit gewähnt, da sie verschlüsselt kommunizierten. Den
Ermittlern gelang es dennoch, die Tatverdächtigen durch akribische und
ausdauernde Ermittlungsarbeit zu überführen. Entsprechende Haftbefehle wurden
unmittelbar nach dem Ergreifen der Tatverdächtigen in Vollzug gesetzt.

Es bedurfte eines immensen finanziellen und personellen Kraftaktes, den die
Staatsanwaltschaft Freiburg gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Freiburg seit
Ende 2020 zur Zerschlagung dieser Handelsstrukturen meistern musste. "Ein
solcher Schlag gegen die Organisierte Kriminalität kann nur dann gelingen, wenn
alle Zahnräder der professionellen Kriminalitätsbekämpfung perfekt
ineinandergreifen. Das ist hier gelungen", bilanziert Polizeipräsident Franz
Semling.

Es handele sich um den größten Betäubungsmittelhandel, den die Ermittler des
Polizeipräsidiums Freiburg seit dessen Bestehen nachweisen konnten.

"Darauf können wir zu Recht stolz sein. Gleichzeitig offenbart dieser
Ermittlungserfolg aber einmal mehr, dass wir es auch in unserem EU-Binnen- und
Außengrenzen umfassenden Zuständigkeitsbereich mit Organisierter Kriminalität zu
tun haben", ordnet Franz Semling die Machenschaften der Tätergruppierung ein.
"Wir haben uns in den vergangenen Jahren schlagkräftig aufgestellt. Wir sind
aber noch nicht da, wo wir hinwollen. Um diesen internationalen Strukturen
künftig noch frühzeitiger, wirksamer und vor allem nachhaltiger zu begegnen,
werden wir unsere Arbeit hier noch weiter intensivieren", kündigt Semling an.
"Das darf und soll auch als klares Signal an diejenigen verstanden werden, die
bei uns ihr Unheil treiben wollen: Organisierte Kriminelle behalten wir im
Blick!"

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