09.04.2019 20:22

Feier der Kar- und Ostertage

(Freiburg) Zur Feier der Kar- und Ostertage lädt das Erzbistum Freiburg ins Freiburger Münster ein. Zwischen Palmsonntag und Ostermontag ...

Zur Feier der Kar- und Ostertage lädt das Erzbistum Freiburg ins Freiburger Münster ein. Zwischen Palmsonntag und Ostermontag gibt es zahlreiche Gottesdienste, von denen die Chrisammesse (Montag, 15.04.2019., 15 Uhr), die Abendmahlsfeier am Gründonnerstag (18.4., 20 Uhr), die Karfreitagsliturgie (19.4., 15 Uhr), die Osternacht (Samstag, 20.4., 21 Uhr) und das Pontifikalamt am Ostersonntag (21.4., 10 Uhr) auf den Internetportalen www.ebfr.de und www.konradsblatt.de übertragen werden.

Palmweihe und Prozession (14. April)
Im Freiburger Münster eröffnet Weihbischof Peter Birkhofer mit einem Pontifikalamt am Palmsonntag (14. April, 10 Uhr) die Feier der Kar- und Ostertage. Die Mädchenkantorei singt unter der Leitung von Martina van Lengerich „Pueri Hebraeorum“ von Giovanni Pierluigi da Palestrina, „Christe, adoramus te“ von Claudio Monteverdi und Christoph Hobrack, „Der 130. Psalm: Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“ von Friedrich Kiel sowie die Missa Adventus et Quadragesima. Familien können sich – mit den Vor- und Aufbauchören der Domsingknaben und der Mädchenkantorei – um 11:30 Uhr einer Prozession von St. Martin ins Münster anschließen und gemeinsam eine kindgerechte Palmsonntagsmesse feiern (12 Uhr).
Chrisammesse (15. April)
In der Chrisammesse am Montag der Karwoche (15. April) um 15 Uhr mit Seelsorgern aus der ganzen Erzdiözese weiht Erzbischof Stephan Burger die Heiligen Öle – sie werden für die Sakramente in der Katholischen Kirche benötigt. Die Chrisammesse wird musikalisch von der Mädchenkantorei, der Kantorenschola und einer Combo unter der Leitung von Domkantorin Martina van Lengerich mitgestaltet. Es erklingen die „Missa No. 6“ von György Orbán, „Ubi caritas“ von Ola Gjeilo sowie Gesänge im Wechsel mit der Gemeinde. Direkt nach der Chrisammesse holen die Vertreter der Dekanate die geweihten Salböle ab und bringen sie in die Pfarrgemeinden. Die Salbung mit Heiligen Ölen drückt aus, dass Gottes Geist auf den Gesalbten übergeht. Christen sind „Gesalbte“ – sie gehören zu Christus („der Gesalbte“). Vor allem die Salbung der Kranken mit Öl gilt als Zeichen der heilenden Nähe Jesu Christi. Bereits seit der Zeit der Apostel ist das Öl deshalb neben Wasser, Wein und Brot Urelement christlicher Liturgie.
Abendmahlsfeier (18. April)
Am Gründonnerstag (18. April) erinnern Christen an die Feier des letzten Abendmahls. Erzbischof Stephan Burger wäscht in einer Heiligen Messe (20 Uhr) Gläubigen aus der Dompfarrei die Füße - so wie Jesus vor dem Abendmahl seinen Jüngern. Die Domkapelle unter der Leitung von Domkapellmeister Boris Böhmann gestaltet die Heilige Messe musikalisch. Es erklingen „Ubi caritas et amor“ von Marc. Duruflé, „Tristis est anima mea“ von Johann Kuhnau, „Unser Herr Jesus Christus SWV 423“ von Heinrich Schütz sowie den Gregorianischen Introitus und die „Missa de Angelis“. Im Anschluss an das Pontifikalamt sind Interessierte zur „Ölbergwache“ eingeladen. Sie erinnert daran, wie Jesus vor seiner Gefangennahme für die Menschen gebetet hat.
Karfreitagsliturgie (19. April)
Die Erinnerung an den Kreuzestod Jesu steht im Mittelpunkt des Karfreitags (19. April). In der Liturgie um 15 Uhr mit Weihbischof Peter Birkhofer singen unter der Leitung von Domkapellmeister Boris Böhmann der Domchor und die Choralschola am Freiburger Münster die Johannes-Passion von Georg Blasel, „Holz auf Jesu Schulter“ von T. Schnorr, „Popule meus“ von Tomas Luis da Victoria sowie das Gregorianische Proprium. Als Solisten singen Johannes Weng (Evangelist), Mateo Penaloza (Christus), Volker Stief (Soliloquenten) und Anna Schuler (Magd).
Feier der Osternacht (20. April)
Höhepunkt der Karwoche ist die Osternacht (20. April). Um 21 Uhr feiern die Katholiken die Auferstehung Christi. Der Gottesdienst mit Erzbischof Stephan Burger beginnt am Osterfeuer vor dem Haupteingang des Münsters. Das Feuer wird gesegnet und daran die Osterkerze entzündet. Die Flamme wird dann in der Kirche weitergereicht, bis alle Mitfeiernden eine brennende Kerze vor sich haben. Die Mädchenkantorei und die Domsingknaben vertonen unter anderem „Allein Gott in der Höh´ sei Ehr“ und „O Licht der wunderbaren Nacht“ von Boris Böhmann, „Confitemini Domini“ von Alessandro Costantini, „Surrexit Christus, spes mea“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, die „Gesänge zur Osternacht“ von Herbert Paulmichl, „Ye choirs of New Jerusalem“ von Charles Villiers Stanford und „Sende aus deinen Geist“ von Martina van Lengerich In vielen Gemeinden des Erzbistums werden in der Osternacht Kinder oder Erwachsene getauft.

Lengerich In vielen Gemeinden des Erzbistums werden in der Osternacht Kinder oder Erwachsene getauft.
Pontifikalamt am Ostersonntag (21. April)
Die Auferstehung Christi steht auch im Zentrum des Ostersonntags (21. April). Das Pontifikalamt mit Erzbischof Stephan Burger um 10 Uhr gestalten der Domchor, Vokalsolisten und Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Freiburg unter der Leitung von Domkapellmeister Boris Böhmann. Es erklingen die Messe C-Dur op. 169 von Josef Rheinberger, „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ von Melchior Vulpius und der Sequenz „Victimae paschali laudes“. Als Solisten wirken Tomoko Maria Nishioka (Sopran), Ursula Eittinger (Alt), Karl-Heinz Brandt (Tenor) und Wolfgang Newerla (Bass) mit.
Am Abend (18.30 Uhr) besteht die Möglichkeit, den Ostersonntag in einer Vesper mit der Mädchenkantorei ausklingen zu lassen. Sie singen „Surrexit Christus, spes mea“ aus op. 39, 3 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, „Christ the Lord is risen again“ von John Rutter und die Psalmodie im Wechsel mit der Gemeinde.

Festgottesdienst am Ostermontag (22. April)
Das Kapitelsamt mit Domdekan Andreas Möhrle am Ostermontag (22. April) um 10:00 Uhr wird musikalisch gestaltet von den Freiburger Domsingknaben. Es erklingt „Regina coeli“ von Gregor Aichinger, „I was glad when they said unto me“ von Charles Hubert Parry, das Abendlied „Bleib bei uns“ op. 69/3 von Josef Rheinberger, „Ye choirs of New Jerusalem“ von Charles Villiers Stanford und die „Missa Lux et origo“. Als besonderer Höhepunkt wird in diesem Gottesdienst die neue Chororgel eingeweiht.

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